gedächtnistraining

Gehirn-Jogging oder Gedächtnistraining ist für alle Personen geeignet die ihre geistige Leistungsfähigkeit erhalten bzw. verbessern möchten. Ebenso helfe ich Menschen, deren kognitive Leistungsfähigkeit beispielsweise nach einer Gehirnoperation noch nicht vollständig wiederhergestellt ist.

Nicht nur körperliches Training ist wichtig, um fit zu bleiben. Mit zunehmendem Alter sollte man auch darauf achten, im Kopf fit zu bleiben. Durch gezieltes Gedächtnistraining werden die Konzentrationsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit im Alltag gefördert. Dies wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus. Gedächtnistraining macht Spaß und Sinn und ist vor allem in der Gruppe eine lustige und vor allem gewinnbringende Freizeitbeschäftigung.


Oft fällt es einem schwer sich Namen oder bestimmte Termine zu merken. Bis zu einem gewissen Grad ist das normal, da bei den meisten Menschen ab dem 50. Lebensjahr die Gedächtnisleistung stückweise nachlässt. Mit einem Gedächtnistraining (oft auch Gehirnjogging genannt) kann man dem Alterungsprozess des Gehirns entgegenwirken und die Gedächtnisfunktionen stärken. So wie man seine Muskeln trainieren kann um im Alter noch leistungsfähig zu sein, so funktioniert dieselbe Methode auch mit unserem Gehirn. Dabei ist es gar nicht wichtig ob man eine Aufgabe nun lösen kann oder nicht, sondern es geht darum neue Reize zu setzen damit unser Gehirn beschäftigt ist um eine Lösung zu finden. Wenn wir also etwas Neues lernen, bilden sich Synapsen neu aus oder verstärken sich, wodurch Hirnregionen selbst im Alter wachsen können. 

Einzeltraining oder Training in Kleingruppen (bis zu 4 Personen):

Dauer: 1,5 Stunden

In jedem Alter kann das
Gehirn wachsen!

Unser Gehirn ist kein statisches Gebilde, sondern in permanenter Veränderung: Wenn wir etwas Neues lernen, bilden sich Synapsen neu aus oder verstärken sich, wodurch Hirnregionen selbst im Alter wachsen können. Alte und überflüssige Verbindungen werden hingegen gekappt oder schwächer.

Veränderungen im Gehirn,
wenn etwas Neues gelernt wird!

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr."

In vielen Lehrbüchern wird vertreten, dass unser Gehirn nur in den ersten Lebensjahren wachsen kann. Neueste Studien haben diese Behauptung jedoch widerlegt.

Studie 1: Jonglieren für die Wissenschaft

Der Neurologe Arne May vom Uniklinikum Hamburg führte vor einiger Zeit eine Untersuchung mit seinen Studierenden durch. Voraussetzung für deren Teilnahme war: Sie durften nicht jonglieren können. Das sollten sie nämlich unter wissenschaftlicher Beobachtung erst lernen. 

Was den Wissenschaftler dabei interessierte, waren nicht das artistische Potential seiner Probanden, sondern die Veränderungen im Gehirn, wenn etwas Neues gelernt wird. 

Deswegen untersuchte er mit bildgebenden Verfahren die Gehirne der Teilnehmer – zu Beginn der Studie und nach drei Monaten Jongliertraining. Dabei stellte er Erstaunliches fest:

In zwei Hirnarealen hatte deutliches Wachstum stattgefunden.

Studie 2: Untersuchung mit Senioren

Nun interessierte den Forscher natürlich brennend, ob diese Fähigkeit des Gehirns ein Leben lang erhalten bleibt. Gilt diese Fähigkeit nur für 20- bis 25-jährige Studierende oder können auch ältere Menschen dieses Ergebnis erzielen? 

Also führte er die Studie noch einmal durch – dieses Mal mit Senioren ab 60 Jahren. Auch sie ließ er drei Monate jonglieren und untersuchte die Veränderungen in ihren Gehirnen. Und auch bei den älteren Menschen konnte er in den gleichen Hirnarealen deutliches Wachstum feststellen. 

Mit dieser revolutionären Erkenntnis, dass auch im Erwachsenenalter die Gehirnsubstanz noch zunehmen kann, wurde ein uraltes Dogma widerlegt.

Fazit: Das Gehirn muss gefordert werden

Wenn man seinen grauen Zellen etwas Gutes tun will, muss man sie also beschäftigen. Das heißt aber nicht, dass jeder unbedingt jonglieren lernen muss. Es geht nur darum, etwas Neues zu lernen. Das kann eine Fremdsprache sein, Aquarellmalerei oder das Klavierspiel sein. 

Hauptsache, es macht Spaß und fordert heraus. Unser Gehirn will beansprucht werden – und das klappt am besten, wenn man sich immer wieder mit neuen Dingen auseinandersetzt. Das lässt das Gehirn dynamisch bleiben, beschert ein erfülltes Leben und einen wachen Geist.