Visionen damals...

Visionen beginnen im Kopf und enden mit extremen Glücksgefühlen, die den ganzen Körper durchfluten, wenn sie erreicht werden. Visionen sind da, um verwirklicht zu werden! Als ich im Triathlon-Sport als Amateur aktiv war hatte ich die Vision, irgendwann beim Ironman Hawaii teilzunehmen. Visuelle Vorstellungen von diesem Event beflügelten mich tagtäglich beim Training. Das alles ist mittlerweile knapp 20 Jahre her - alles ging mit viel Disziplin, Visualisierung und auch Glück in Erfüllung.

Visionen jetzt...

Jedes Ziel, das man sich setzt, braucht die Überzeugung im Kopf!

Meine derzeitige Zielsetzung liegt darin, Menschen mit Demenz ein schönes, lustiges und vor allem würdevolles Leben zu bereiten. Leider wird das Thema "Demenz" selbst in der heutigen Gesellschaft noch immer stigmatisiert. Betroffene werden viel zu früh in ein Pflegeheim abgeschoben, aufgrund von unaufgeklärter Angehörigen bzw. Pflegepersonen. 

Angehörige dürfen nicht wegsehen, sondern sollen sich mit den Problemen auseinander setzen.

Ich verspreche Ihnen: Es kostet keinen Mehraufwand, sondern es ist für beide Seiten einfacher. Es besteht eine nachgewiesene Wechselwirkung zwischen der an Demenz erkrankten Person und der Angehörigen. Man funktioniert nur als Team gut! Geht es der erkrankten Person gut, geht es auch den pflegenden Angehörigen gut. 

 

Immer wenn ich aus meiner praktischen Erfahrung höre: 'ich kann damit nicht umgehen, dass mich mein(e) Frau/Mann/Mutter/Vater immer wieder dieselbe Frage stellt', u.v.m. - dann frage ich in sie liebe Angehörige: "wie glauben sie, fühlt es sich an, wenn sie jede Informationen, die ihnen vor kurzem mitgeteilt wurde, nicht mehr speichern können und daher immer wieder dieselbe Frage stellen müssen und wieder dieselbe Frage stellen müssen und wieder dieselbe Frage stellen müssen um an die Information zu gelangen die sie wissen möchten?"

 

Glauben wie wirklich, dass es ein schönes Gefühl ist, insbesondere dann, wenn sie ihre Angehörigen darauf aufmerksam machen, dass sie ihnen das ohnehin schon mehrmals am Tag erklärt haben?!

Menschen mit Demenz schämen sich und leiden unter dieser Situation. Warum sagen sie daher nicht immer wieder voller Geduld und Mitgefühl dieselbe Antwort? Es tut ihnen nicht weh und ihrer betroffenen Person tun sie etwas Gutes, wenn sie nicht ungeduldig werden und Verständnis zeigen.

Was ist, wenn sie einfach lernen mit der Situation umzugehen? SIE KÖNNEN ES, DENN ES IST NICHT SCHWIERIG! Wenn sie es begriffen haben, dass bei an Demenz erkrankten Menschen zuerst das Kurzzeitgedächtnis verloren geht, dann werden sie auch begreifen, dass es völlig normal ist, wenn ihr(e) Frau/Mann/Mutter/Vater immer wieder ständig dieselben Fragen stellt, da es keinen Speichervorgang aufgrund von zerstörten Nervenzellen mehr gibt.

Wollen Sie mehr über die Problematiken und Verhaltensweisen von an Demenz erkrankten Personen wissen?

Ich erkläre Ihnen den Ablauf einer Demenzerkrankung, im speziellen der Alzheimer Demenz!

Kontakt: Gabi Hoch, T. 0664 811 53 52